Wasserreservoirs verzeichnen größten wöchentlichen Anstieg aller Zeiten

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Die Wasserreserven in Spanien haben in der vergangenen Woche den größten Anstieg seit Beginn der wöchentlichen Messungen im Jahr 1988 verzeichnet. Aufgrund anhaltender Regenfälle stieg die Menge des gespeicherten Wassers in den Reservoirs um 4.516 Hektometer³, was einem Anstieg von 9 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht.

Die Gesamtwassermenge in den spanischen Stauseen beträgt nun 37.706 Hektometer³. Das bedeutet, dass die Stauseen zu mehr als 68 Prozent gefüllt sind. Nach Angaben des spanischen Ministeriums für ökologischen Wandel liegt dieser Wert deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Der starke Anstieg ist auf reichliche Niederschläge in fast ganz Spanien zurückzuführen. Vor allem im Nordwesten fiel außergewöhnlich viel Regen. In Vigo wurden mehr als 206 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, was sich unmittelbar in schnell voll laufenden Stauseen niederschlug.

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Fast alle Flussbecken in Spanien sind mittlerweile zu mehr als 55 Prozent ihrer Kapazität gefüllt. Es gibt nur noch eine Ausnahme: das Segura-Becken im Südosten des Landes, das bei etwa 32 Prozent stagniert. Dieses Gebiet leidet seit längerer Zeit unter struktureller Wasserknappheit.

Auffällig ist, dass neun Wassereinzugsgebiete inzwischen zu mehr als 70 Prozent gefüllt sind und drei sogar über 90 Prozent liegen. Die größten Anstiege wurden im östlichen Kantabrischen Gebiet, im Miño-Sil-Einzugsgebiet und in den Flussgebieten des Guadalete-Barbate, des Tajo und des Guadalquivir gemessen.

Auch der Duero und die Küstengebiete von Galicien verzeichneten einen deutlichen Anstieg. In Katalonien hingegen blieb der Anstieg mit weniger als 1 Prozent zusätzlichem Wasser begrenzt. Dennoch hat sich auch dort die Situation im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres sind nun mehr als 5.022 Hektometer³ Wasser gespeichert. Damit liegt der aktuelle Pegel nicht nur über dem von 2025, sondern auch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, was nach Jahren der Dürre für Erleichterung sorgt.

Quelle: Agenturen